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unknown (MSG-ID logged)
07.01.2012 - 11:39

Imageverbesserung

Der Startschuss für die neue Marketingkampagne "Brand USA" der
US-Tourismusindustrie, die 2010 als gemeinsame Initiative privater
Unternehmen und staatlicher Stellen entstand, fällt im März auf der ITB
in Berlin. Sie besteht aus einer globalen Werbekampagne, Medienarbeit
und Aktionen im Bereich Social Media. Weiterhin planen die
Verantwortlichen Incentives, Aktionen für die touristischen Partner
sowie Schulungs- und Informationsveranstaltungen zu den
Einreisebestimmungen in die USA. Dabei sollen alle Maßnahmen auf die
jeweiligen Quellmärkte zugeschnitten sein. Ziel sei es, Marktanteile für
die USA zurückzugewinnen und Image des Landes, das sich in den
vergangenen Jahren stark verschlechtert hatte, wieder herzustellen. Die
Hälfte des Projekts wird durch die 14 US-Dollar, die jeder Besucher bei
der visafreien Einreise zahlen muss, finanziert, die anderen 50 Prozent
kommen von privaten Investoren. Geplant ist ein jährliches Budget von
rund 160 Millionen Euro.

In den ersten neun Monaten 2011 reisten rund 1,38 Millionen Deutsche in
die USA, 6,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum 2010. Damit bleibt
Deutschland nach Großbritannien und Japan der drittwichtigste
Überseemarkt für die US-Tourismusindustrie.

Travel One Morning News 3. Januar 2012

Website: http://www.thebrandusa.com/


--
http://reise-tv.tk/ - Reisefernsehsendungen der kommenden Woche

R.Kiefer.SPAM
07.01.2012 - 21:03
Klaus Müller wrote:

Der Startschuss für die neue Marketingkampagne "Brand USA" der
US-Tourismusindustrie,

Schön, daß sie merken, welche Art von Politiker sie sich die vergangenen
Jahrzehnte als Häuptlinge gewählt haben. Dort könnten sie ansetzen, wenn
sie was ändern möchten. Mit "Marketing" beseitigt man allerdings
typischerweise keine fehlerhaften Ursachen, sondern vertuscht lediglich.


Ziel sei es, Marktanteile für
die USA zurückzugewinnen und Image des Landes, das sich in den
vergangenen Jahren stark verschlechtert hatte, wieder herzustellen.

Vielleicht wäre es sinnvoller, nicht nur das "Image" zu ändern, sondern
sich einfach mit den realen Gründen zu beschäftigen. Die, die am
Tourismus Geld verdienen möchten, könnten doch einfach mal nachfragen,
weshalb die Einreise in God's own Country derart schikanös abläuft, wie
die Datensammelwut gerechtfertigt sein könnte, usw.


Die
Hälfte des Projekts wird durch die 14 US-Dollar, die jeder Besucher bei
der visafreien Einreise zahlen muss, finanziert,

Wieviel zahlen US-Amerikaner, die als Touristen nach .de einreisen? Der
nächste Ansatz ...

Mal den Gedanken fortgesetzt: Die Marketing-Kampagne könnte nicht die
Ergebnisse bringen, die sich die Urheber erhoffen. Also könnte sie
ausgedehnt werden. Dazu wird einfach die Einreisegebühr erhöht, um den
erhöhten Propagandaaufwand zu bezahlen. Wenn man den Gedanken weiter
fortsetzt (N -> N+1), wird das ein sich selbst regelnder Prozeß mit dem
Grenzwert 0 Touristen. Fazit: mit dieser Marketing-Kampagne sind keine
logisch denkenden Menschen beschäftigt, sondern vermutlich BWLer
involviert.


In den ersten neun Monaten 2011 reisten rund 1,38 Millionen Deutsche in
die USA

Immer noch 1,38 Mio zuviel, IMHO. Ich würde einen Flug nach z.B.
Lateinamerika oder in die Karibik immer so legen, daß ich keinesfalls
mit den USA in Berührung komme. Überflüssig zu erwähnen, daß die USA für
mich als Reiseziel in diesem Zustand niemals in Frage kommt.


Gruß, Ralf

unknown (MSG-ID logged)
08.01.2012 - 08:15
Am 07.01.2012 21:03, schrieb Ralf Kiefer:

Überflüssig zu erwähnen, daß die USA für
mich als Reiseziel in diesem Zustand niemals in Frage kommt.

Bist Du nicht der, der zu Zeiten der Diktatur regelmäßig nach Tunesien
gefahren ist?

Fragt sich
Klaus



--
http://reise-tv.tk/ - Reisefernsehsendungen der kommenden Woche


R.Kiefer.SPAM
08.01.2012 - 16:09
Klaus Müller wrote:

Bist Du nicht der, der zu Zeiten der Diktatur regelmäßig nach Tunesien
gefahren ist?

Ich fuhr auch nach Syrien, in die Türkei, nach Bayern, in den Iran,
durch Ungarn, nach Marokko, nach Italien u.a. und lebe in
Merkel-Deutschland. Aber warum interessiert Dich das?

Ralf


Frank Hucklenbroich
09.01.2012 - 09:30
Am Sat, 7 Jan 2012 21:03:32 +0100 schrieb Ralf Kiefer:

Klaus Müller wrote:

Die
Hälfte des Projekts wird durch die 14 US-Dollar, die jeder Besucher bei
der visafreien Einreise zahlen muss, finanziert,

Wieviel zahlen US-Amerikaner, die als Touristen nach .de einreisen? Der
nächste Ansatz ...

Start- und Landegebühren (oder wie auch immer diese Steuern gerade heißen)
zahlen die bei uns auch. Vermutlich mehr als 14 Dollar.

Grüße,

Frank




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