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Rolf Sonofthies
14.04.2011 - 22:07

Auswaschungen Lärchen-Dreischichtplatte?

An einer Hausfassade (NNW, also mittelmäßig bewittert) wurden
Lärchen-Dreischichtplatten als hinterlüftete Vorhangfassade eingesetzt.
Bereits wenige Wochen nach der Montage zeichneten sich auf den
überwiegend bündig dazu sitzenden Verglasungen der Fenster "zittrige"
Laufspurreste in der Breite von Wassertropfen ab, genauer gesagt deren
angetrocknete Konturen. Deren überwiegend senkrechter Verlauf ist
unregelmäßig und überall auf den Glasflächen zu sehen.

Die Platten sind auf der Sichtseite maschinell gebürstet und einmalig
lasiert. Anfängliche Staub- und Sägespanspuren verschwanden nach
mehreren stärkeren Regenfällen, die "Laufspuren" blieben,
bedauerlicherweise auch nach der mittlerweile zweiten professionellen
Glasreinigung. Der Glasreiniger ist ratlos und bietet Nachbesserung an.
Ich würde ihm gerne einen Hinweis zur Ursache geben, um seine Bemühungen
zu einem sichtbaren Erfolg kommen zu lassen.

Ich vermute, dass die Spuren von den natürlichen Harzen der Lärche
stammen und hätte gerne Einschätzungen dazu und suche Tipps, mit welchen
üblichen Mitteln ein gewerblicher Gebäudereiniger des Problems Herr
werden kann. Außerdem interessiert natürlich auch, wie lange die
Auswaschungen anhalten können.

X-post, F-up bitte passend setzen
--
Rolf Sonofthies

"S.Jedath"
14.04.2011 - 22:35
Am 14.04.2011 22:07, schrieb Rolf Sonofthies:
An einer Hausfassade (NNW, also mittelmäßig bewittert) wurden
Lärchen-Dreischichtplatten als hinterlüftete Vorhangfassade eingesetzt.
Bereits wenige Wochen nach der Montage zeichneten sich auf den
überwiegend bündig dazu sitzenden Verglasungen der Fenster "zittrige"
Laufspurreste in der Breite von Wassertropfen ab, genauer gesagt deren
angetrocknete Konturen. Deren überwiegend senkrechter Verlauf ist
unregelmäßig und überall auf den Glasflächen zu sehen.

Und, was sagt das?
Sie sagen das:

Die Platten sind auf der Sichtseite maschinell gebürstet und einmalig
lasiert.

Du hast das verbauen lassen? Und dann für "fertig" befunden?

Anfängliche Staub- und Sägespanspuren verschwanden nach
mehreren stärkeren Regenfällen, die "Laufspuren" blieben,
bedauerlicherweise auch nach der mittlerweile zweiten professionellen
Glasreinigung. Der Glasreiniger ist ratlos und bietet Nachbesserung an.

Ich finde: hat er gar nicht nötig.

Ich würde ihm gerne einen Hinweis zur Ursache geben, um seine Bemühungen
zu einem sichtbaren Erfolg kommen zu lassen.

Pah!


Ich vermute, dass die Spuren von den natürlichen Harzen der Lärche
stammen und hätte gerne Einschätzungen dazu und suche Tipps, mit welchen
üblichen Mitteln ein gewerblicher Gebäudereiniger des Problems Herr
werden kann. Außerdem interessiert natürlich auch, wie lange die
Auswaschungen anhalten können.

Der Aufbau der Schalung ist wahrscheinlich falsch. Der Anstrich falsch.
Der Fensterreiniger hat keine Schuld.

Was ist das fürn Schluff?!

X-post, F-up bitte passend setzen

Gruss Siggi
--
Der Maler - Garant für Schutz und Schönheit

Rolf Sonofthies
14.04.2011 - 22:47
Am 14.04.11 22:35, schrieb S.Jedath:

Die Platten sind auf der Sichtseite maschinell gebürstet und einmalig
lasiert.

Du hast das verbauen lassen? Und dann für "fertig" befunden?

Ja, denn die Platten sollen nach Bauherrenwunsch vergrauen. Die (blass
graue) Lasur ist kein chemischer Holzschutz, sondern dient nur der
vorgezogenen leichten Vergrauung. Nach dem ersten Winter ist bis jetzt
übrigens keinerlei Vergrauung zu sehen - ganz im Gegensatz zu der am
Nachbarhaus verbauten Zedernschalung, geplant von einem Kollegen für den
Eigenbedarf.

Anfängliche Staub- und Sägespanspuren verschwanden nach
mehreren stärkeren Regenfällen, die "Laufspuren" blieben,
bedauerlicherweise auch nach der mittlerweile zweiten professionellen
Glasreinigung. Der Glasreiniger ist ratlos und bietet Nachbesserung an.

Ich finde: hat er gar nicht nötig.

Das habe ich ihm als ich ihn zufällig traf auch gesagt, aber er sieht
seinen Ruf gefährdet.

Ich würde ihm gerne einen Hinweis zur Ursache geben, um seine Bemühungen
zu einem sichtbaren Erfolg kommen zu lassen.

Pah!

???

Ich vermute, dass die Spuren von den natürlichen Harzen der Lärche
stammen und hätte gerne Einschätzungen dazu und suche Tipps, mit welchen
üblichen Mitteln ein gewerblicher Gebäudereiniger des Problems Herr
werden kann. Außerdem interessiert natürlich auch, wie lange die
Auswaschungen anhalten können.

Der Aufbau der Schalung ist wahrscheinlich falsch.

nein, s.o.! Die Bauart ist für Maler natürlich ein Graus aber durchaus
verbreitet

Der Anstrich falsch.

nein, s.o.!

Der Fensterreiniger hat keine Schuld.

Um Schuld geht's überhaupt nicht, sondern darum, die Trockenspuren von
XXX vom Glas zu bekommen. Dem Holz geht's bestens!

Was ist das fürn Schluff?!

nicht gleich so heftig!

--
Rolf Sonofthies


"S.Jedath"
14.04.2011 - 22:48
Am 14.04.2011 22:07, schrieb Rolf Sonofthies:
An einer Hausfassade (NNW, also mittelmäßig bewittert) wurden
Lärchen-Dreischichtplatten als hinterlüftete Vorhangfassade eingesetzt.
Bereits wenige Wochen nach der Montage zeichneten sich auf den
überwiegend bündig dazu sitzenden Verglasungen der Fenster "zittrige"
Laufspurreste in der Breite von Wassertropfen ab, genauer gesagt deren
angetrocknete Konturen. Deren überwiegend senkrechter Verlauf ist
unregelmäßig und überall auf den Glasflächen zu sehen.

Die Platten sind auf der Sichtseite maschinell gebürstet und einmalig
lasiert. Anfängliche Staub- und Sägespanspuren verschwanden nach
mehreren stärkeren Regenfällen, die "Laufspuren" blieben,
bedauerlicherweise auch nach der mittlerweile zweiten professionellen
Glasreinigung. Der Glasreiniger ist ratlos und bietet Nachbesserung an.
Ich würde ihm gerne einen Hinweis zur Ursache geben, um seine Bemühungen
zu einem sichtbaren Erfolg kommen zu lassen.

Ich vermute, dass die Spuren von den natürlichen Harzen der Lärche
stammen und hätte gerne Einschätzungen dazu und suche Tipps, mit welchen
üblichen Mitteln ein gewerblicher Gebäudereiniger des Problems Herr
werden kann. Außerdem interessiert natürlich auch, wie lange die
Auswaschungen anhalten können.

X-post, F-up bitte passend setzen


Ich versteh das nicht.
Warum postest du das nicht in de.sci. archies?
Heimwerken, ok.
Haushalt ....? Was soll das denn?

Ich hab den fub? erweitert ....

Siggi
--
Der Maler - Garant für Schutz und Schönheit

"S.Jedath"
14.04.2011 - 22:57
Am 14.04.2011 22:47, schrieb Rolf Sonofthies:
Am 14.04.11 22:35, schrieb S.Jedath:



Der Fensterreiniger hat keine Schuld.

Um Schuld geht's überhaupt nicht, sondern darum, die Trockenspuren von
XXX vom Glas zu bekommen. Dem Holz geht's bestens!

Nitroverdünnung. Unter Vorbehalt.

Was ist das fürn Schluff?!

nicht gleich so heftig!


ACH, komm ...

Siggi

--
Der Maler - Garant für Schutz und Schönheit


Rolf Sonofthies
14.04.2011 - 23:00
Am 14.04.11 22:48, schrieb S.Jedath:

X-post, F-up bitte passend setzen

Ich versteh das nicht.
Warum postest du das nicht in de.sci. archies?
Heimwerken, ok.
Haushalt ....? Was soll das denn?

Ich hab den fub? erweitert ....

1. d.s.a habe ich abbestellt, denn dort finden fast nur noch
architekturfreie Dialoge zweier Poster statt, oft auch Monologe zum
aktuellen Fernsehprogramm, das interessiert mich nicht und beide hätten
zur Sache eh nichts beizutragen.

2. Außerdem: Fenster putzen -> Haushalt, passt doch!

--
Rolf Sonofthies

Rolf Sonofthies
14.04.2011 - 23:03
Am 14.04.11 22:57, schrieb S.Jedath:

Um Schuld geht's überhaupt nicht, sondern darum, die Trockenspuren von
XXX vom Glas zu bekommen. Dem Holz geht's bestens!

Nitroverdünnung. Unter Vorbehalt.

Danke, werde ich weitergeben!


--
Rolf Sonofthies

"S.Jedath"
14.04.2011 - 23:11
Am 14.04.2011 23:00, schrieb Rolf Sonofthies:
Am 14.04.11 22:48, schrieb S.Jedath:

X-post, F-up bitte passend setzen

Ich versteh das nicht.
Warum postest du das nicht in de.sci. archies?
Heimwerken, ok.
Haushalt ....? Was soll das denn?

Ich hab den fub? erweitert ....

1. d.s.a habe ich abbestellt, denn dort finden fast nur noch
architekturfreie Dialoge zweier Poster statt, oft auch Monologe zum
aktuellen Fernsehprogramm, das interessiert mich nicht und beide hätten
zur Sache eh nichts beizutragen.

Jo. ;-)
Naja, du postest hier..., dsa gehts verloren, der Beitrag.

2. Außerdem: Fenster putzen -> Haushalt, passt doch!

Und dann wird in... okay,okay.



--
Der Maler - Garant für Schutz und Schönheit

Ludger Averborg
14.04.2011 - 23:18
On Thu, 14 Apr 2011 22:07:28 +0200, Rolf Sonofthies
<eirlmohfvhrv@spammotel.com> wrote:

An einer Hausfassade (NNW, also mittelmäߟig bewittert) wurden
Lärchen-Dreischichtplatten als hinterlüftete Vorhangfassade eingesetzt.
Bereits wenige Wochen nach der Montage zeichneten sich auf den
überwiegend bündig dazu sitzenden Verglasungen der Fenster "zittrige"
Laufspurreste in der Breite von Wassertropfen ab, genauer gesagt deren
angetrocknete Konturen. Deren überwiegend senkrechter Verlauf ist
unregelmäߟig und überall auf den Glasflächen zu sehen.

Die Platten sind auf der Sichtseite maschinell gebürstet und einmalig
lasiert. Anfängliche Staub- und Sägespanspuren verschwanden nach
mehreren stärkeren Regenfällen, die "Laufspuren" blieben,
bedauerlicherweise auch nach der mittlerweile zweiten professionellen
Glasreinigung. Der Glasreiniger ist ratlos und bietet Nachbesserung an.
Ich würde ihm gerne einen Hinweis zur Ursache geben, um seine Bemühungen
zu einem sichtbaren Erfolg kommen zu lassen.

Ich vermute, dass die Spuren von den natürlichen Harzen der Lärche
stammen und hätte gerne Einschätzungen dazu und suche Tipps, mit welchen
üblichen Mitteln ein gewerblicher Gebäudereiniger des Problems Herr
werden kann.

Wenn es Harz ist, kann man das mit Brennspiritus abwischen
(konzentriert, nicht "einen Schuss ins Putzwasser")

Wenn es irgend was kalkiges ist, geht Essig,
ansonsten (bei org.-chem. "Dreck") so Sachen wie Nitroverdünnung,
Testbenzin, ...

l.

Michael Limburg
15.04.2011 - 01:04
Rolf Sonofthies wrote:

Ich vermute, dass die Spuren von den natürlichen Harzen der Lärche
stammen und hätte gerne Einschätzungen dazu und suche Tipps, mit

Wenn's Harz ist, sollte es sich in Alkohol lösen.

Jochen Kriegerowski
15.04.2011 - 06:28
Am 14.04.2011 23:18, schrieb Ludger Averborg:

Wenn es Harz ist, kann man das mit Brennspiritus abwischen
(konzentriert, nicht "einen Schuss ins Putzwasser")

Wenn es irgend was kalkiges ist, geht Essig,
ansonsten (bei org.-chem. "Dreck") so Sachen wie Nitroverdünnung,
Testbenzin, ...

Oder bei fast allem: Eine Rasierklinge...

Das schöne an Glas: Man kann so ziemlich bedenkenlos alle
Lösungsmittel durchprobieren die mal auf Lager hat.

Gruß
Jochen

"MaWin"
15.04.2011 - 10:30
"Ludger Averborg" <ludger_averborg@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:4roeq6dq7263lfb31dr0hobq9t3h0maqos@4ax.com...

Wenn es Harz ist, kann man das mit Brennspiritus abwischen
Wenn's Harz ist, sollte es sich in Alkohol lösen.

Ach.
Und wie lange soll er da schrubben ?

Wenn es irgend was kalkiges ist, geht Essig,

Amidosulfonsäure wäre besser, dann bleibt wenigstens der Rest vom Haus heile.

ansonsten (bei org.-chem. "Dreck") so Sachen wie Nitroverdünnung,
Testbenzin, ...

Testbenzin (Waschbenzin, Leichtbenzin) ist das Mittel der Wahl beim
Baumharzen,
nicht der von euch empfohlene Spiritus. Einfach mal selber ausprobieren....
--
Manfred Winterhoff



Rolf Sonofthies
15.04.2011 - 23:57
Am 15.04.11 10:30, schrieb MaWin:

Testbenzin (Waschbenzin, Leichtbenzin) ist das Mittel der Wahl beim
Baumharzen, nicht der von euch empfohlene Spiritus. ...

Danke, das war der entscheidende Hinweis. Mit Waschbenzin sollte der
Gebäudereiniger umgehen können.

Wahrscheinlich handelt es sich bei den festgestellten Spuren lt.
Wikipedia um den Verdunstungsrückstand "echten" Terpertins und zwar des
sog. "venezianischen T." (nicht Terpentinöls). Es ist lösbar mit echtem
Terpentinöl, dessen Ersatzstoffen oder Waschbenzin. Die über den Erfolg
entsprechender Versuche werde ich berichten.

--
Rolf Sonofthies

Rolf Sonofthies
16.04.2011 - 00:01
Am 15.04.11 06:28, schrieb Jochen Kriegerowski:

Oder bei fast allem: Eine Rasierklinge...

Hier geht es um einige Dutzend Quadratmeter nagelneuer und unzerkratzter
Isolierverglasung, die laut diverser Herstellerangaben niemals
vollflächig mit Klingen bearbeitet sollten.

Das schöne an Glas: Man kann so ziemlich bedenkenlos alle
Lösungsmittel durchprobieren die mal auf Lager hat.

Nein, für moderne Fenstergläser, insbesondere mit Wärme- oder
Sonnenschutzeigenschaften gilt dies nicht mehr, da sie mit
Beschichtungen hoch vergütet sind. Einige dieser Beschichtungen werden
durch einzelne Lösungsmittel oder mechanische Bearbeitung verändert oder
zerstört. Man sollte sich also sehr sicher sein, was man da tut.

--
Rolf Sonofthies

Jochen Kriegerowski
16.04.2011 - 07:52
Am 16.04.2011 00:01, schrieb Rolf Sonofthies:

Nein, für moderne Fenstergläser, insbesondere mit Wärme- oder
Sonnenschutzeigenschaften gilt dies nicht mehr, da sie mit
Beschichtungen hoch vergütet sind.

Die Fenster bei denen die Beschichtung im Scheibenzwischenraum
liegt sind vermutlich einfach zu haltbar - es ist für Hersteller
immer günstig für Ersatzbedarf zu vorzusorgen. Bau man halt
Mimosenfenster... Ist man halt "modern".

Ich habe auch Wärmeschutzverglasung, aber zum Glück keine
"Rührmichnichtans" <g>
Ich dachte das wäre normal. Tschuldigung.

Gruß
Jochen



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