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Detlef Wirsing
09.04.2011 - 19:45

ion?

Hallo zusammen.

Ist eigentlich Gußeisen immer induktionstauglich?

Ich suche einen günstigen Bräter mit maximalem Außenmaß von 35 cm.
Größer ist mein Backofen nicht. Da möchte ich sicher gehen, daß ich
auf meinem Induktionskochfeld anbraten kann.

Mit freundlichen Grüßen
Detlef Wirsing

Jochen Kriegerowski
09.04.2011 - 19:54
Am 09.04.2011 19:45, schrieb Detlef Wirsing:

Ist eigentlich Gußeisen immer induktionstauglich?

Sollte eigentlich.

Ich suche einen günstigen Bräter mit maximalem Außenmaß von 35 cm.
Größer ist mein Backofen nicht. Da möchte ich sicher gehen, daß ich
auf meinem Induktionskochfeld anbraten kann.

Nimm zum Einkauf einfach einen Magneten mit. Wenn der vom Topf
angezogen wird funzt der auch Topf induktiv.

Gruß
Jochen

Detlef Wirsing
09.04.2011 - 19:56
Jochen Kriegerowski schrieb:

[...]
Nimm zum Einkauf einfach einen Magneten mit. Wenn der vom Topf
angezogen wird funzt der auch Topf induktiv.

Ich kaufe online, vorzugsweise gebraucht. Da klappt das nicht.

Mit freundlichen Grüßen
Detlef Wirsing


wolko_11
09.04.2011 - 20:00
Detlef Wirsing <detlef.wirsing@gmx.de> wrote:

Ist eigentlich Gußeisen immer induktionstauglich?

Ja.

Allerdings gibt es Aluguss-Bräter, die den gusseisernen sehr ähnlich
sehen - aber nicht induktionstauglich sind.

Sowas hier z.B.:
http://www.ambiente-select.de/product_info.php?products_id36

Davon also Finger weg.

W.

"Werner Sondermann"
09.04.2011 - 20:14
Wolfgang Kommere|| wrote:
Detlef Wirsing wrote:

Ist eigentlich Gußeisen immer induktionstauglich?

Ja.

Allerdings gibt es Aluguss-Bräter, die den gusseisernen sehr ähnlich
sehen - aber nicht induktionstauglich sind.

Sowas hier z.B.:
http://www.ambiente-select.de/product_info.php?products_id36

Davon also Finger weg.

Es gibt aber auch Alu-Bräter, die durchaus induktionstauglich sind.
Nur der Boden muß immer magnetisierbar sein.

Diese billigen, mit Reed-Relais getakteten Induktionsplatten können
übrigens recht seltsam auf Eisenguß-Kochgeschirr reagieren.

Die schalten dann oft ganz plötzlich mit der Fehlernummer wegen
Überhitzung ab.

Das hängt wohl mit der eher schlechten Wärmeleitfähigkeit von
Eisenguß zusammen.

w.



Detlef Wirsing
09.04.2011 - 22:17
Wolfgang Kommere|| schrieb:

Detlef Wirsing <detlef.wirsing@gmx.de> wrote:

Ist eigentlich Gußeisen immer induktionstauglich?

Ja.

Allerdings gibt es Aluguss-Bräter, die den gusseisernen sehr ähnlich
sehen - aber nicht induktionstauglich sind.
[...]

Aluguß ist immer angegeben, sonst wäre es auch ein Rückgabegrund. Als
ich auf Induktion umstieg, mußte ich eine einzige Kasserolle von
Berndes ersetzen. Die war aus Aluguß. Das wußte ich aber schon vorher.
Auch den Trick mit dem Magneten kannte ich. Bei meinem Kochfeld lag
sogar einer zum testen bei.

Wie gesagt kaufe ich vorwiegend online und gebraucht. Gußeisen hört
sich für mich natürlich induktionstauglich an, da Eisen magnetisch
ist. Aber ich wollte sichergehen. Bei den ganzen heutigen Legierungen
weiß man ja nie genau.

Daß Edelstahl nicht magnetisch ist, habe ich z.B. erst erfahren,
nachdem ich das Induktionskochfeld gekauft hatte. Aber schon Jahre
vorher hatte ich darauf geachtet, daß jedes neuangeschaffte
Kochgeschirr für Induktion geeignet ist - auch meine Edelstahltöpfe
und -pfannen.

Mit freundlichen Grüßen
Detlef Wirsing

wolko_11
09.04.2011 - 22:50
Detlef Wirsing <detlef.wirsing@gmx.de> wrote:

Aber schon Jahre
vorher hatte ich darauf geachtet, daß jedes neuangeschaffte
Kochgeschirr für Induktion geeignet ist - auch meine Edelstahltöpfe
und -pfannen.

Ja, so läuft das bei mir auch seit vielen Jahren - obwohl ich noch gar
keinen Induktionsherd habe.

Außer Schnellkochtopf und langem Fischkessel ist aber inzwischen alles
induktionstauglich.

Wenn ein neuer Herd fällig wird, wäre die Hürde zu Induktion daher nicht
mehr hoch.

Allerdings habe ich noch keinen Induktionsherd gesehen, den ich wirklich
haben möchte. Insbesondere die Regelung (ich will Drehknöpfe) und die
Plattengröße (mindestens eine groß genug für eine 32er-Pfanne) lassen
mich weiter warten.

Was aber auch nicht weiter schlimm ist ...

W.

Detlef Wirsing
09.04.2011 - 23:16
Wolfgang Kommere|| schrieb:

[...]
Allerdings habe ich noch keinen Induktionsherd gesehen, den ich wirklich
haben möchte. Insbesondere die Regelung (ich will Drehknöpfe) und die
Plattengröße (mindestens eine groß genug für eine 32er-Pfanne) lassen
mich weiter warten.

Ja, die zwar nicht kleinen, aber auch nicht riesigen Kochfelder stören
mich auch etwas. Aber meine größte Pfanne ist eine 28er. Die paßt noch
ganz gut.

Was aber auch nicht weiter schlimm ist ...

Eben. Läuft ja nicht weg.

Mit freundlichen Grüßen
Detlef Wirsing

Achim Hell
09.04.2011 - 23:35
Wolfgang Kommere|| schrieb:

Plattengröße (mindestens eine groß genug für eine 32er-Pfanne) =
lassen
mich weiter warten.

32 cm Durchmesser am Boden oder oben?

wolko_11
09.04.2011 - 23:38
Achim Hell <volksdorfathh@web.de> wrote:

Wolfgang Kommere|| schrieb:

> Plattengröße (mindestens eine groß genug für eine 32er-Pfanne) lassen
> mich weiter warten.

32 cm Durchmesser am Boden oder oben?

Oben. Boden ca. 24cm.

W.

Achim Hell
10.04.2011 - 00:13
Wolfgang Kommere|| schrieb:

> 32 cm Durchmesser am Boden oder oben?
=

Oben. Boden ca. 24cm.

Bei Induktion ist der Durchmesser am Boden relevant. Unser größtes
Kochfeld hat 18 / 28 cm Durchmesser. Der äußere Ring würde sich bei=

deiner Pfanne nicht einschalten. Wir haben eine Pfanne gekauft, die 34
cm Durchmesser oben hat. Unten 28 cm.

Hat aber auch keine Drehschalter. Dafür piept es, wenn du was ablegst,
was da nicht hingehört. Ist 90 cm breit, sieht aus wie die
Bedienungskonsole vom Raumschiff Enterprise und kommuniziert.

Gruß
Achim

wolko_11
10.04.2011 - 00:39
Achim Hell <volksdorfathh@web.de> wrote:

Wolfgang Kommere|| schrieb:
>
> > 32 cm Durchmesser am Boden oder oben?
>
> Oben. Boden ca. 24cm.

Bei Induktion ist der Durchmesser am Boden relevant.

Schon klar - bei anderen Beheizungsarten ist das ja nicht anders.
Aber die gängige Kenngröße von Pfannen und Töpfen ist halt der obere
Durchmesser.

Unser größtes
Kochfeld hat 18 / 28 cm Durchmesser. Der äußere Ring würde sich bei
deiner Pfanne nicht einschalten.

Sicher? Meist ist die Induktionsspule etwas kleiner als das Nennmaß
(= der weiße Kringel) des Kochfelds. Und die induktive Energie wird ja
auch noch übertragen, wenn schon ein paar Millimeter zwischen Ceran und
Pfannenwandung liegen (es handelt sich um eine geschmiedete Pfanne, es
ist also auch die Wandung induktionsempfänglich). Egal, hört sich
jedenfalls erstmal gut an. Mein 17l-Riesentopf mit 28er-Nennmaß (Boden
wohl so etwa 26cm) würde sich über die Platte auch freuen.

Wir haben eine Pfanne gekauft, die 34
cm Durchmesser oben hat. Unten 28 cm.

Mir ist ohnehin schleierhaft, warum große Pfannen solche Exoten zu sein
scheinen. Wenn ich mir Bratkartoffeln aus rohen Kartoffeln mache, ist
meine 32er-Pfanne schon mit einer Einzelportion voll.

Hat aber auch keine Drehschalter.

Schade. Der gesamte Herdmarkt scheint derzeit keine Steuerung
anzubieten, die es in Schnelligkeit (ich stelle blind in Bruchteilen
einer Sekunde auf die gewünschte Stufe) und Schönheit (einfache
Duroplast-Knebel mit seitlicher Skala) mit meinem 90er-Jahre-
Bauknecht-Herd, der weder Luxus- noch Profimodell war, aufnehmen könnte.
Es gibt entweder Sensortasten, oder aber labberige, nicht rastende und
nicht erfühlbare (weil zylindrische und nicht knebelförmige) Drehknöpfe.
Letztere dann aber typischerweise nicht bei Induktion ...

Dafür piept es, wenn du was ablegst, was da nicht hingehört.

Himmel. Kann man hoffentlich abschalten.

Ist 90 cm breit,

Zu breit für mich. 70 würde noch gehen, aber 90 sind definitv zu groß.
Mein jetziger Standherd ist 60 breit und hat Platten mit (echten) 24, 20
und 2x 16 Zentimetern. Optimal für meine Zwecke.

sieht aus wie die
Bedienungskonsole vom Raumschiff Enterprise und kommuniziert.

Ja, genau das ist das Problem mit den aktuellen Consumergeräten. Und je
teurer, desto schlimmer.

Es gibt durchaus Induktionsherde, die meine Anforderungen erfüllen - das
sind aber Profigeräte mit gerade noch vier- oder aber fünfstelligen
Preisen. Dabei sind meine Wünsche ganz simpel und wären für wenig mehr
Geld realisierbar, als die heutigen Kochfelder kosten. Ärgerlich, finde
ich.

Aber wie gesagt: Der alte Herd funktioniert noch, vielleicht tut sich ja
noch was in den kommenden Jahren.

W.

"Werner Sondermann"
10.04.2011 - 08:45
Wolfgang Kommere|| wrote:

Allerdings habe ich noch keinen Induktionsherd gesehen, den ich
wirklich haben möchte. Insbesondere die Regelung (ich will
Drehknöpfe) und die Plattengröße (mindestens eine groß genug für eine
32er-Pfanne) lassen mich weiter warten.

Ein autarkes Kochfeld von Siemens gibt es da inzwischen, welches deinen
Ansprüchen sicher gerecht werden könnte. Dabei kann man die Drehknebel
einfach abnehmen; das sind im Grunde nur so eine Art magnetische Pucks
und die liegen jeweils in einer Vertiefung. Dadurch ist alles sehr
leicht zu reinigen. http://tinyurl.com/induktions-kochstelle

Einen kleinen Nachteil gibt es allerdings dabei: das Teil kostet 1700
Euro UVP.

w.




Detlef Wirsing
10.04.2011 - 08:55
Werner Sondermann schrieb:

Wolfgang Kommere|| wrote:

Allerdings habe ich noch keinen Induktionsherd gesehen, den ich
wirklich haben möchte. Insbesondere die Regelung (ich will
Drehknöpfe) und die Plattengröße (mindestens eine groß genug für eine
32er-Pfanne) lassen mich weiter warten.

Ein autarkes Kochfeld von Siemens gibt es da inzwischen, welches deinen
Ansprüchen sicher gerecht werden könnte. Dabei kann man die Drehknebel
einfach abnehmen; das sind im Grunde nur so eine Art magnetische Pucks
und die liegen jeweils in einer Vertiefung. Dadurch ist alles sehr
leicht zu reinigen. http://tinyurl.com/induktions-kochstelle

Das sieht für mich nicht nach Knebeln aus. Diese "Pucks" gab es zuerst
von Neff, soweit ich mich erinnere.

Einen kleinen Nachteil gibt es allerdings dabei: das Teil kostet 1700
Euro UVP.

Ich habe ein Kochfeld von Bosch, das mit diesem sehr viel Ähnlichkeit
hat. UVP war 2450 ¤, Straßenpreis 1100, bezahlt habe ich letztlich
durch die Vermittlung eines Freundes 850. Wer den UVP bezahlt, muß
entweder dringend Geld loswerden oder ist schlicht dumm.

Mit freundlichen Grüßen
Detlef Wirsing

Ralf Brinkmann
10.04.2011 - 09:39
Hallo Werner!

*Werner Sondermann*:

Einen kleinen Nachteil gibt es allerdings dabei: das Teil kostet 1700
Euro UVP.

Hui! Da nehme ich doch lieber das Teil von Ikea, das gerade erst auf 299
Euro im Preis gesenkt wurde:
http://www.ikea.com/de/de/catalog/products/30147618

Gruß, Ralf
--
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