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"Geheime" Widerstaende auf USB Datenleitungen regeln die Leistung

Mark
04.09.2010 - 02:07
Hallo,

Man kann die Ausgangsleistung an USB Ports durch aufschalten von
Spannungspegeln auf die Datenleitungen beeinflussen. Wusste bisher
nicht, dass man aus USB ports bis zu 1000 mA ziehen kann, dachte bei
500 mA ist Schluss.

http://www.elektor.de/elektronik-news/schluss-mit-teuren-ladegeraten-fur-iphone-ipad.1504042.lynkx

http://www.ladyada.net/make/mintyboost/icharge.html


--


Gruss
Mark


Florian Zschocke
04.09.2010 - 09:17
Mark <email@anonym; schrieb:

Hallo,

Man kann die Ausgangsleistung an USB Ports durch aufschalten von
Spannungspegeln auf die Datenleitungen beeinflussen. Wusste bisher
nicht, dass man aus USB ports bis zu 1000 mA ziehen kann, dachte bei
500 mA ist Schluss.

http://www.elektor.de/elektronik-news/schluss-mit-teuren-ladegeraten-fur-
iphone-ipad.1504042.lynkx

http://www.ladyada.net/make/mintyboost/icharge.html



Das macht man dann vermutlich am MBP so lange, bis die geheimen Widerstände auf
der Hauptplatine zu warm geworden sind. Dann kauft man sich endlich mal wieder
ein Neues.

Gruß Florian


Markus Elsken
04.09.2010 - 09:44
Moin!

Am 04.09.10 02:07, schrieb Mark:
Man kann die Ausgangsleistung an USB Ports durch aufschalten von
Spannungspegeln auf die Datenleitungen beeinflussen. Wusste bisher
nicht, dass man aus USB ports bis zu 1000 mA ziehen kann, dachte bei 500
mA ist Schluss.

Falsch. Die USB-Ports liefern wie immer max. 500mA, aber man kann z.B.
dem iPhone durch geeignete Widerstände signalisieren, dass da ein
stärkeres Ladegerät dranhängt und es daher mehr ziehen darf. Ohne
Widerstände nuckelt es brav seine 500mA.

mfg Markus

Heiko Nocon
04.09.2010 - 10:19
Markus Elsken wrote:

Die USB-Ports liefern wie immer max. 500mA, aber man kann z.B.
dem iPhone durch geeignete Widerstände signalisieren, dass da ein
stärkeres Ladegerät dranhängt und es daher mehr ziehen darf.

Genauso ist das. Und dieses Verhalten ist natürlich NICHT Teil des
USB-Standards, sondern darauf aufsetzende hochproprietäre Kacke von
Apple.


spamfalle2
04.09.2010 - 13:08
Heiko Nocon <Heiko.Nemail@anonym; wrote:

Markus Elsken wrote:

>Die USB-Ports liefern wie immer max. 500mA, aber man kann z.B.
>dem iPhone durch geeignete Widerstände signalisieren, dass da ein
>stärkeres Ladegerät dranhängt und es daher mehr ziehen darf.

Genauso ist das. Und dieses Verhalten ist natürlich NICHT Teil des
USB-Standards, sondern darauf aufsetzende hochproprietäre Kacke von
Apple.

Andersrum wird ein Schuh draus: Apple hatte am iPod zuerst den viel
besseren Standard FireWire unterstützt, mit dem eh schon 1A möglich war.
Da aber >90% der hochproprietären Windows-PCs kein Firewire hatten,
musste Apple diese Kacke von USB nehmen. Um dessen Unzulänglichkeiten
halbwegs zu umschiffen, wurde eine abwärtskompatible Erweiterung
dazugebaut.


--
In a world without walls and fences,
who needs windows and gates?

Hans Altmeyer
04.09.2010 - 14:09
Am 04.09.10 10:19, schrieb Heiko Nocon:

Genauso ist das. Und dieses Verhalten ist natürlich NICHT Teil des
USB-Standards, sondern darauf aufsetzende hochproprietäre Kacke von
Apple.


Ich wäre heute noch froh, wenn Apple in einem Detail auf den
USB-Standard gepfiffen und auch bei USB-Tastaturen weiterhin so eine
"hochproprietäre Kacke" wie einen Einschaltknopf zugelassen hätte.

Gruß, Hans

(Xpost nach dse ignoriert)

Clemens Schueller
04.09.2010 - 14:15
["Followup-To:" nach de.sci.electronics gesetzt.]

Thus spake Heiko Nocon (Heiko.Nemail@anonym):
Markus Elsken wrote:



Die USB-Ports liefern wie immer max. 500mA, aber man kann z.B.
dem iPhone durch geeignete Widerstände signalisieren, dass da ein
stärkeres Ladegerät dranhängt und es daher mehr ziehen darf.

Genauso ist das. Und dieses Verhalten ist natürlich NICHT Teil des
USB-Standards, sondern darauf aufsetzende hochproprietäre Kacke von
Apple.

Wieder ein Grund mehr, das Zeug von Apple (iPhone, iPod, iPad,
iBook,...) _NICHT_ zu kaufen. Hab letztens beim Saturn so ein dämliches
iPad in der Hand kapt, is nix anderes wie ein besseres Jausenbrett.


GreetinX, Clemens Schueller

Michael Jaeger
04.09.2010 - 14:31
In article <i5tct6$9db$email@anonym;,
Hans Altmeyer <email@anonym; wrote:

Am 04.09.10 10:19, schrieb Heiko Nocon:
>
> Genauso ist das. Und dieses Verhalten ist natürlich NICHT Teil des
> USB-Standards, sondern darauf aufsetzende hochproprietäre Kacke von
> Apple.
>

Ich wäre heute noch froh, wenn Apple in einem Detail auf den
USB-Standard gepfiffen und auch bei USB-Tastaturen weiterhin so eine
"hochproprietäre Kacke" wie einen Einschaltknopf zugelassen hätte.

Gruß, Hans

(Xpost nach dse ignoriert)

Apple hat noch mehr Dinge rausgeschmissen, die den Mac einst von
schnöden PCs abgehoben hatten: Einschalten mit der Tastatur, Drucken von
Finderfenstern, schnelles GUI.


Gruß

Michael

--
Macintosh. Was sonst?

wenner3
04.09.2010 - 14:48
Clemens Schueller <cs.usenet.email@anonym; wrote:
Thus spake Heiko Nocon (Heiko.Nemail@anonym):
> Markus Elsken wrote:

>>Die USB-Ports liefern wie immer max. 500mA, aber man kann z.B.
>>dem iPhone durch geeignete Widerstände signalisieren, dass da ein
>>stärkeres Ladegerät dranhängt und es daher mehr ziehen darf.
>
> Genauso ist das. Und dieses Verhalten ist natürlich NICHT Teil des
> USB-Standards, sondern darauf aufsetzende hochproprietäre Kacke von
> Apple.

Wieder ein Grund mehr, das Zeug von Apple (iPhone, iPod, iPad,
iBook,...) _NICHT_ zu kaufen. Hab letztens beim Saturn so ein dämliches
iPad in der Hand kapt, is nix anderes wie ein besseres Jausenbrett.

Man kann natürlich - wie Linux - bei der Lochkarte stehenbleiben. Dann
ist der Computer halt so groß wie ein Einfamilienhaus und benötigt ein
eigenes Kraftwerk.

Thomas

Markus Elsken
04.09.2010 - 14:51
Moin!

Am 04.09.10 10:19, schrieb Heiko Nocon:
Genauso ist das. Und dieses Verhalten ist natürlich NICHT Teil des
USB-Standards, sondern darauf aufsetzende hochproprietäre Kacke von
Apple.

Wieso Kacke? An einem Standard-Port verhalten sich die Geräte ja völlig
regelkonform. Was ist gegen eine schnellere Ladung einzuwenden, die im
Standard nicht vorgesehen ist? Andere Hersteller machen das ähnlich,
z.B. Mobiltelefone - Schnelladung mit den Originalkkus, Standardladung
mit Nachbauakkus. Dauert dann halt 8-10h statt 1h, bis der Akku voll
ist. Oder damals bei den Modems, USR Dual Standard - High-speed nur mit
einem HST-fähigen Modem des gleich Herstellers, zu allen anderen Modems
nur im gewohnten Schneckentempo. ZyXEL U1496: 16.8 oder 19.2 nur zu
seinesgleichen, der Rest bitte nur mit 14.4. Böse? Und wie...

mfg Markus

Robert Schaffner
04.09.2010 - 17:13
Am 04.09.10 13:08, schrieb Marc Stibane:

Andersrum wird ein Schuh draus: Apple hatte am iPod zuerst den viel


----------
+ 10,5 +
+ +
----------
++
++

:)

Gruß, Robert
--
<http://www.doitarchive.de>

Florian Zschocke
04.09.2010 - 22:23
Florian Zschocke <email@anonym; schrieb:

Mark <email@anonym; schrieb:

Hallo,

Man kann die Ausgangsleistung an USB Ports durch aufschalten von
Spannungspegeln auf die Datenleitungen beeinflussen. Wusste bisher
nicht, dass man aus USB ports bis zu 1000 mA ziehen kann, dachte bei
500 mA ist Schluss.

http://www.elektor.de/elektronik-news/schluss-mit-teuren-ladegeraten-fur-
iphone-ipad.1504042.lynkx

http://www.ladyada.net/make/mintyboost/icharge.html



Das macht man dann vermutlich am MBP so lange, bis die geheimen Widerstände
auf
der Hauptplatine zu warm geworden sind. Dann kauft man sich endlich mal wieder
ein Neues.

Gruß Florian


Ok, das war quatsch.
Wenn sich das dynamisch anpasst, ist vermutlich Bestandteil der Ladekontrolle
oder optimiert den Ladevorgang.
Das Ladeteile für das IPhone teuer sind kann ich auch nicht nachvollziehen. Die
e-buch voll mit billigen Ladeteilen.

Gruß Florian


Andreas Bockelmann
05.09.2010 - 11:26
Heiko Nocon schrieb:

Genauso ist das. Und dieses Verhalten ist natürlich NICHT Teil des
USB-Standards, sondern darauf aufsetzende hochproprietäre Kacke von
Apple.

Nein, hochproprietäre Kacke im Sinne von Kacke war die Erkennung bei
einem Typhoon Navi-PDA hier (als Falk gelabelt). Lagen an Vusb und GND 5
Volt an, wurde langam gelagen (so weit normal). Lagen dort 8 Volt an,
wurde schnell geladen.

Frage an Radio Eriwan: Was passiert wenn man den Mini-USB des
Ladegerätes an ein anderes USB-Gerät anschließt?

Um mit Jörgs Worten zu sprechen: Fahrz-Peng...


--
Mit freundlichen Grüßen | /"\ ASCII RIBBON CAMPAIGN |
Andreas Bockelmann | \ / KEIN HTML IN E-MAIL |
F/V +49-3221-1143516 | X UND USENET-GRUPPEN |
| / \ www.asciiribbon.org |

"C.P. Kurz"
05.09.2010 - 13:43
Am 04.09.10 10:19, schrieb Heiko Nocon:

Genauso ist das. Und dieses Verhalten ist natürlich NICHT Teil des
USB-Standards, sondern darauf aufsetzende hochproprietäre Kacke von
Apple.


Ich würde eher auf eine hochproprietäre Weltsicht deinerseits tippen.

Wenn Apple zu USB Standards kompatible Ladegeräte oder USB Ports baut,
um damit USB Brenner oder schnellere Ladegeräte betreiben zu können,
wüsste ich nicht, wieso ich das negativ bewerten sollte.

- Carsten

Falk Willberg
05.09.2010 - 14:04
On 04.09.2010 14:48, Thomas Wenner wrote:

...

Man kann natürlich - wie Linux - bei der Lochkarte stehenbleiben. Dann
ist der Computer halt so groß wie ein Einfamilienhaus und benötigt ein
eigenes Kraftwerk.

Und das von einem, der ein überlagertes BSD mit Rallyestreifen und
gepolsterten Handschellen nutzt ;-)

Zur Größe: http://www4.atelco.de/articledetail.jsp?aid9042&agid460

Falk
f'up d.s.e
--
Sarrazin hat ja Recht. Alle Juden haben mindestens ein gemeinsames Gen.
Alle Rassisten und Bundesbanker haben tausende gemeinsame Gene mit
Schimpansen. Schade auch.




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